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| Einführung |
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Potenzial der Photovoltaik in den Entwicklungsländern ist enorm. In
diesen Ländern, wo gegen 2 Milliarden Menschen ohne Stromversorgung
leben, kann die Photovoltaik ihre Vorteile voll zur Geltung bringen. Die
Sonnenenergie ist in den meisten Entwicklungsländern reichlich vorhanden,
geographisch gesehen gut verteilt und folglich an mehreren Orten gleichzeitig
verfügbar. Die Verwendung von Solarmodulen erlaubt somit die Energiegewinnung
in unmittelbarer Nähe ihres Gebrauchs. Dies ist ein besonderer Vorteil:
das Problem der sonst unvermeidbaren Transport- und Verteilkosten der konventionellen
Energiequellen wird damit gelöst, sowohl gegenüber fossil betriebenen
Generatoren wie für die Ausdehnung des elektrischen Netzes. Die Elektrifizierung
der ländlichen Gebiete der Entwicklungsländer ist ein wichtiges
Marktsegment für die Photovoltaik: Typische Anwendungen sind Beleuchtung,
Telekommunikation, Kühlgeräte oder Wasserpumpen. |
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Die
grössten Hindernisse, mit denen die Photovoltaik bei ihrer Ausbreitung
in Entwicklungsländern konfrontiert ist, sind nicht-technischer Natur:
Mangel an lokaler Infrastruktur und ausgebildeten Fachleuten, Finanzierung,
administrative Hindernisse, usw. Die Investitionen, die internationale Organisationen,
Regierungen, und private Unternehmen und eine ganze Reihe von Entwicklungshilfsorganisationen
in Entwicklungsländern während den letzten 20 Jahren getätigt
haben, konnten das Ziel, wenigstens einen Teil der zwei Milliarden Menschen,
die immer noch ohne Strom leben, nachhaltig mit Strom zu versorgen, noch
nicht erfolgreich erreichen. Heute geht man vielfach davon aus, dass ein
lokaler, selbständiger Photovoltaik-Markt in der Nähe des Endnutzers
eine bessere Lösung ist, um dieses Ziel zu erreichen. |
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| Plattform
PV EZA / REPIC |
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PV
EZA
Um die Photovoltaik im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit voran zu
treiben, wurde in der Schweiz eine Plattform Photovoltaik Entwicklungszusammenarbeit
PV EZA gegründet, welche ein Netzwerk von privaten und öffentlichen
Akteuren bilden sollte und eine bessere Information zwischen den Beteiligten
angestrebt hat. Daraus sollten vermehrt PV EZA Projekte mit Schweizer
Beteiligung stimuliert werden. Diese Plattform wurde vom Staatssekretariat
für Wirtschaft (SECO) unterstützt, und von der
Direktion Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA),
vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), sowie vom Bundesamt
für Energie (BFE), begleitet.
Das PV EZA Projekt endete im Dezember 2003 (der abschliessende Jahresbericht
kann hier
heruntergeladen werden).
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REPIC
Als Ersatz für PV EZA haben das Staatssekretariat für Wirtschaft
(SECO), die Direktion für Entwicklung und
Zusammenarbeit (DEZA), das Bundesamt für
Umwelt (BAFU) sowie das Bundesamt für Energie
(BFE) eine neue interdepartementale Plattform
zur Förderung der erneuerbaren Energien in der internationalen Zusammenarbeit
gegründet. Die REPIC-Plattform (www.repic.ch)
trägt zur Umsetzung der globalen Klimaschutzvereinbarungen und zur
Förderung einer nachhaltigen Energieversorgung in Entwicklungs- und
Transitionsländern ebenso wie in der Schweiz bei und ist ein wichtiger
Bestandteil der Umsetzung der schweizerischen Politik der nachhaltigen
Entwicklung auf internationaler Ebene. Damit leistet die REPIC-Plattform
einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer kohärenten Politik und
Strategie der Schweiz zur Förderung der erneuerbaren Energien und
der Energieeffizienz in der internationalen Zusammenarbeit. REPIC versteht
sich als marktorientiertes Dienstleistungszentrum zur Förderung der
erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz in der internationalen
Zusammenarbeit. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Erfahrungen
soll diese Plattform neue konkrete Projekte mit erneuerbaren Energien
unter vermehrter Mitwirkung von Schweizer Unternehmen und Organisationen
ermöglichen.
Flyer REPIC
Weitere Informationen
unter www.repic.ch
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Publikationen,
Dokumentationen und Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Thema Photovoltaik
und Entwicklungszusammenarbeit |
| Copyright
der Bilder: IT Power Ltd UK |
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